News

20Sep

Unsere Architektur war auf der Bread & Butter und IFA zu Besuch.

Unsere Architektur war auf der Bread & Butter und IFA zu Besuch.

./B&B 2016 IMG 7640.JPG

Ein Erfahrungsbericht der Architektur von UNICBLUE
 
Bread & Butter

Die Erwartungen an die Bread & Butter waren hoch, da Zalando sich über ein Jahr Zeit genommen hatte, um eine Neuauflage zu präsentieren. Unser erster Eindruck: Smarter, zielgruppenorientierter und vor allem jünger! Passend zum Motto: Fashion, Music & Food.

Da es insgesamt kleiner war, waren hauptsächlich die Big Player des Fashion-Segments vertreten. Der Gesamteindruck der Messestände war bunt, schrill und vor allem am Publikum orientiert. Social Influencer und Networks waren die letzten Jahre große Themen für die Modewelt und da verwunderte es nicht, dass es fast an jedem Stand eine Fotobox mit direkter Upload-Möglichkeit zum führenden Fashion-Netzwerk Instagram gab - deshalb war es auch nicht weiter verwunderlich, dass Instagram selbst mit einem Stand vertreten war.  

Ein Highlight sollte das Topmodel Gigi Hadid sein, das bei Tommy Hilfiger am Stand zu Gast war. Peinlich: Kurz vor der Veranstaltung warteten alle auf Gigi und der Messestand war immer noch im Aufbau, während sich die ersten Leute am Stand tummelten. Neben den Fotoboxen und Modeschauen, war ein festzustellender Trend die Interaktion an den Ständen: Ob durch Standpersonal, technisches Equipment wie Virtual Reality oder Mitmach-Aktion passend zur eigenen Marke.

Von allen Ständen hat es uns die Kommunikation im Raum von Adidas angetan: Es gab eine Produktentwicklung eines Schuhes von der ersten Idee an, über die Produktion, bis hin zum fertigen Produkt. Schnittmaschinen, Plotter, und selbsterstellte Designs konnten am iPad gebastelt werden und zeigten so den kompletten Entstehungsprozess und ein ganzheitliches Markenerlebnis auf.

Spannendes Trendbarometer für temporäre Architektur, die wir bei kommenden Projekten miteinfließen lassen.

 
IFA

Nach der Bread & Butter, ist bekanntlich vor der IFA Berlin. Der Fokus lag hier auf "Smart Home & Virtual Reality". Jeder Aussteller hatte dementsprechend auf komplette Home-Steuerung mit Endgeräten gesetzt und/oder entsprechende Software angeboten.

Gerade durch Virtual Reality-Brillen, wurde ein Messeerlebnis für den Besucher geschaffen: Ob Achterbahn-, Fahrrad- oder Kajakfahrten - mit VR-Technik ist heute fast alles möglich. Ein Fallschirm-Simulator gekoppelt mit entsprechender VR-Brille war das virtuelle Highlight.

Von den vielen Protagonisten stach vor allem Samsung heraus, da sie sich eine eigene Halle gemietet hatten, um VR-Technologie und das neue Flaggschiff Note 7 vorzustellen. Sony´s Stand war auch interessant: Länglicher Schnitt mit großen Projektionen, mit Sound untermalt und komplett aus Holz, was einen (positiven!) krassen Kontrast zur Technik darstellte. LG hatte einen langen Tunnel aus LCD Fernsehern am Start, der die Security auf Trab hielt, da der Menschenandrang nicht nachlassen wollte. 

Der Fokus für die Architektur lag auf Lösungsansätzen für Messestände, die schwieriger umzusetzen sind. Siemens war in der Hinsicht sehr interessant und hat sich durch polygonartiges Design futuristisch in Szene setzen können.

Aber auch kleinere Details: Wie lösen die Anbieter die Kanten/Ecken vom Messestand? Wie werden neue Medien genutzt?

Die Präsenz von asiatischen Unternehmen in der Smartphone- und Fernsehproduktion war sehr beeindruckend.Fernseher und Smartphones waren die Zugpferde der meisten Unternehmen. Hisense hat es vorgemacht und jetzt wollen einige weitere (noch) unbekannte Unternehmen mit technischen Klein- und Großgeräten auf den europäischen Markt drängen.

Fazit in der Umsetzung: Nichts ist unmöglich! Aber in Sachen echter Integration von digitalen Medien und einheitlicher Verzahnung, ist bei vielen Messeständen noch eine Menge Luft nach oben.