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09Jun

UNICBLUE unterstützt den örtlichen Caritas-Verband und deren Flüchtlingshilfe

Nachbarschaftshilfe ist uns genauso wichtig wie die Unterstützung von Geflüchteten.

Großer Raum 1

Um das vorhandene Hilfsangebot der "Kleiderstube" in Rotthausen erweitern zu können, war es für UNICBLUE ein leichtes die Caritas durch den Einbau neuer Wände, in ihrem Vorhaben zu unterstützen.

Die Kleiderkammer der Caritas in Gelsenkirchen ist im Januar 2015 in den Räumlichkeiten des ehemaligen Pfarrbüros der Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt in Rotthausen entstanden (Richard-Wagner-Straße 3).
Pro Öffnungstag sind es bis zu 80 Menschen, die dort Unterstützung suchen. Es sind in erster Linie zugereiste Familien aus Bulgarien und Rumänien, denen die rund 20 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas dort helfen.

Neu ist nun die Idee aufgekommen, Kindern und Jugendlichen Hausaufgabenhilfe und Unterstützung beim Deutschlernen anzubieten. "Wir haben inzwischen eine sehr gute Kooperation mit der Hauptschule am Dahlbusch. Die Kinder, die dort in den Förderklassen untergebracht sind, könnten dann bei uns noch zusätzlich lernen", erklärt die Leiterin der Kleiderkammer Sabine Wiesweg.
Es steht jedoch lediglich ein großer Raum zur Verfügung. Da sowohl grundsätzlich die Hilfe für Flüchtlinge als auch Nachbarschaftshilfe, derzeit ganz besonders im Stadtteil Rotthausen, bei UNICBLUE groß geschrieben wird, ist es selbstverständlich dabei zu helfen, in der Kleiderkammer eine Raumtrennung zu installieren. Um die Möglichkeit, den großen Raum auch ganz nutzen zu können beizubehalten, werden mobile Trennwände eingesetzt. "Um die Kosten so gering wie möglich zu halten, werden wir dafür ausgemustertes Messematerial verwenden und dies für den Raum entsprechend anpassen", plant der zuständige Projektmanager Christian Waleczek. So können die Kinder in Ruhe lernen, während weiterhin Kleidung, Bücher oder Spielzeug an Flüchtlinge verteilt werden.
Geplant ist die Fertigstellung bis spätestens zum Ende der Sommerferien, um sowohl die Hausaufgabenbetreuung völlig unabhängig von den Öffnungszeiten der Kleiderkammer anbieten zu können, als auch den dazugewonnenen Raum für weitere Angebote nutzen zu können, wie etwa ein Frauenfrühstück.